Mobilität

Fakten

PKWs verursachen 60,7 % der gesamten CO2 Emission des Straßenverkehrs in Europa.

Pro Jahr werden durch Verkehr 160 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente in Deutschland ausgestoßen.

Wieso ist es wichtig CO2 einzusparen?

Wissenswertes für eine CO2 freundlichere Mobilität

Unser heutiges Mobilitätsverhalten verursacht nach wie vor starke negative Umweltbelastungen durch Emission von Klimagasen, Luftschadstoffen, Lärm, Flächeninanspruchnahme und Ressourcen-verbrauch. Aktuell verursacht der Verkehr rund ein Fünftel der Treibhausgasemission in Deutschland, d.h. knapp 160 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente und das trotz umweltfreundlicher Entwicklungen (Elektromobiliät und Hybridmotoren) in den letzten Jahren. Die Fahrzeugabgase verstärken einerseits die Klimaerwärmung und beeinträchtigen andererseits die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen. 

Es stellt sich daher die Frage, wie sich die Mobilität von Personen und Gütern ressourcenschonend erhalten lässt. Laut des Umwelt-Bundesamtes ist das Ziel hierbei  nicht den Verkehr komplett zu unterbinden, sondern die Verkehrswege durch veränderte Siedlungs- und Produktionsstrukturen zu verkürzen oder die Auslastung der Fahrzeuge zu erhöhen: Es geht somit um mehr Mobilität mit weniger Verkehr!

Nachhaltige Mobilität bedarf also einer Mischung von Maßnahmen, um die Klimaschutzziele zu erreichen.

Neben politisch, wirtschaftlichen Anreizen mit dem Ziel einer Verhaltensänderung, einer nachhaltigen Verkehrsplanung sowie umweltfreundlichen Verkehrsträgern bedarf es ebenso kleiner Schritte unsererseits um den mobilen CO2 Ausstoß nachhaltig zu reduzieren.

Möchtest du deinen automobilen CO2-Fußabdruck messen? Hier gehts zum CO2 Rechner!

So kannst du deine CO2 Mobilitäts-Bilanz verbessern – Transportmittel im Überblick:

  • Flugzeug und Auto zählen zu den Klimakillern Nummer 1. Bus und Bahn gelten hingegen als klimafreundlicher.
  • Wer beispielsweise ein Jahr lang mit dem ÖPNV statt dem Auto zur Arbeit fährt, spart etliche Kilogramm CO2 ein.
  • Wer nicht auf das eigene Auto verzichten kann, kann Fahrgemeinschaften gründen, damit die Menge an CO2 nur einmal ausgestoßen wird. Eine Plattform zur Bildung von Fahrgemeinschaften bietet z.B. Blablacar.
  • Für kleinere Besorgungen oder flexible Fahrten in der Stadt bietet sich das Fahrrad oder auch Carsharing an. Laut dem Umweltbundesamt können bis zu 30% der Autofahrten durch eine Radtour ersetzt werden. Fahrradfahren ist schnell, preiswert, gesund und umweltfreundlich! Wenn du kein eigenes Rad besitzt, dann nutze doch folgende Anbieter: nextbike oder Call a Bike. Ähnlich wie bei Carsharing (siehe Impuls unten) kannst du die Räder flexibel ausleihen und beliebige Strecken damit zurücklegen. Das Rad gibst du einfach an einer der Stationen zurück oder parkst es im Nutzungsgebiet.
  • Es lassen sich zusätzlich viele Wege zu Fuß bewältigen.
  • Die Weiterentwicklung der Elektromobilität ist zudem ein zukunftsweisendes Thema im Bereich Verkehr. Elektrofahrzeuge können  einen Beitrag zur Energiewende sowie zur klimafreundlicheren Mobilität leisten. Die Kaufprämie und bis Ende 2021 befristete Innovationsprämie sowie der zeitgleiche Ausbau der Ladeinfrastruktur fördern eine nachhaltige, ressourcenschonende Mobilität.

RAd fahren

Radfahren ist schnell, gesund, günstig und umweltfreundlich!

Kombiniere

Hast du schon mal versucht ÖPNV/Bahn und Fahrgemeinschaften zu kombinieren?

Carsharing

Du brauchst kein eigenes Auto, nutze Carsharing. Hiermit bist du flexibel und CO2 freundlicher unterwegs.

Tipps

Weitere Inspirationen und Tipps rund ums Thema nachhaltige Mobilität gibt das Umweltbundesamt.

Wie Spare ich CO2 auf dem Weg in den Urlaub?

Der Weg in den Urlaub macht den größten Teil des CO2- Fußabdruckes aus. Besonders klimaschädlich ist hierbei das Fliegen. Versuche daher, wenn möglich:

  • Die Anzahl an Fernreisen zu reduzieren.
  • Den Nachtzug anstatt das Flugzeug zu nutzen für innereuropäische Reisen.
  • Den Fernbus statt Flugzeug oder Auto zu nutzen.
  • Gleiche unvermeidliche Treibhausgasemissionen durch freiwillige Kompensationszahlungen aus.

Wie kann ich den Ausstoß klimaschädlicher Abgase reduzieren und Geld dabei Sparen?

  • Durch regelmäßige Überprüfung des Reifendrucks fährst du nicht nur sicher, sondern verbrauchst auch weniger Kraftstoff.
  • Carsharing nutzen anstatt ein eigenes Auto zu kaufen. Bei Carsharing entfallen feste Kosten wie Stellplatz, Anschaffungskosten, Versicherungsprämie etc.
  • Radfahren ist umweltfreundlich, Geldbeutelschonend und hält dich fit. Dasselbe gilt für das Laufen.

Konkrete Ideen und Impulse zum
Thema Mobilität:

Die Komfortzone des eigenen Autos verlassen -
Probier doch mal Carsharing!

Unter Carsharing versteht man die gemeinschaftliche Nutzung eines Fahrzeuges auf der Grundlage von einer Mietvereinbarung. Im Gegensatz zu konventionellen Autovermietungen erlaubt Carsharing ein kurzweiliges, flexibles, minutenweises Anmieten des Fahrzeuges. In diesem Sinne ist Carsharing besonders geeignet für kurze, unregelmäßige Fahrten.

Wie funktioniert Carsharing? Die Fahrzeuge einer Carsharing-Organisation sind meist auf fest angemieteten Parkflächen stationiert (Stationssystem) oder parken im öffentlichen Straßenraum (Free-Floating System). Per Internet (App) kann das Auto vorab reserviert werden und nach Beendigung der Fahrt auf einem fest definierten Parkplatz oder in einem definierten Nutzungsgebiet auf einer beliebigen freien Parkfläche abgestellt werden. Beispiele für Stationssystem basierte Anbieter:

Beispiele für Free-Floating basierte Anbieter:

Die Nutzung der Fahrzeuge wird je nach Anbieter über eine Mischung aus Energiekosten sowie Zeit- und/oder Kilometertarif abgerechnet. Parkzeiten sind hierbei in der Regel günstiger. Carsharing ist nicht nur CO2 freundlicher, da es den Straßenverkehr entlastet und eine umfassende Mobilität als Ergänzung zum ÖPNV gewährleistet, es ist darüber hinaus auch oft preisgünstiger als ein eigenes individuelles Fahrzeug, da Fixkosten wie Anschaffungskosten, Stellplatz, KFZ-Steuer und Versicherungsprämien entfallen.

Also worauf wartest du? Probiere es aus! Du benötigst noch mehr Infos? Weitere allgemeine Informationen zum Konzept des Carsharings findest du hier.

Weitere CO2 freundliche Alternativen: Fahrgemeinschaft, Radfahren, Öffentliche Verkehrsmittel

Bring doch mal dein Fahrrad in Form und probier mal ohne Auto!

Radfahren ist umweltfreundlich, Geldbeutelschonend und hält dich fit! Es eignet sich insbesondere für kleinere Besorgungen, flexible Fahrten in der Stadt sowie Ausflüge in die Region. Laut dem Umweltbundesamt können bis zu 30% der Autofahrten durch eine Radtour ersetzt werden. Also, worauf wartest Du? Bring dein Fahrrad in Form und radel los! Die Kombination ÖPNV und Rad ermöglicht es dir zudem weitere Strecken umweltfreundlich zurückzulegen.

Plogging

Plogging setzt sich zusammen aus den Wörtern „plocka“ (schwedisch: aufheben, pflücken) und „joggen“ und bezeichnet eine Natursportart, bei welcher während des Joggens die Vermüllung der Landschaft bekämpft sowie der Müll dem Recyclingkreislauf zugeführt wird durch Aufsammeln.

Startend in Schweden hat sich dieser Trend schnell in Europa verbreitet und auch in Deutschland findest du einige organisierte Frühjahrsputz Plogging-Gruppen. 

Du kannst dich aber ebenso leicht selbst organisieren: Schnapp einfach deine Laufschuhe, trommel ein paar Freunde zusammen und los geht es mit dem Müll sammeln.

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