Gesundheit

Fakten in Deutschland pro Jahr

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Bandscheibenvorfälle
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Diabetes Erkrankte
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was beeinflusst unsere gesundheit?

Die World Health Organization definiert Gesundheit folgendermaßen: „Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit und/oder Gebrechen.“ Dementsprechend ist der Begriff Gesundheit als ganzheitliches Element zu verstehen, das von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst wird.

Unsere Gesundheit kann u.a. durch folgende Faktoren positiv sowie negativ beeinflusst werden:

  • Genetik (22,1%)
  • Umweltbedingungen (9,8%)
  • Sozioökonomische Bedingungen, z.B. Job, Familie, etc. (19,1%)
  • Gesundheitsversorgung (11,4%)
  • Eigenes Verhalten; z.B. Ernährung, Sport, Schlaf, Achtsamkeit/Bewusstsein, etc. (37,6%)

Achtsamkeit

Geh mit den Ressourcen deines Körpers genauso achtsam um wie mit den Ressourcen der Natur.

Mach dir bewusst, welche deiner Gewohnheiten deiner Gesundheit und der Natur schaden könnten (z.B. Rauchen, erhöhter Zuckerkonsum) und versuche diese zu minimieren bzw. abzuschaffen.

Stärke deinE GESUNDHEIT

durch gesunde Ernährung

durch Bewegung und Sport, bevorzugt an der frischen Luft

durch eine positive Lebenseinstellung

stärke dein Immunsystem

durch genügend Schlaf und Ruhezeiten

durch das Vermeiden von Stress (oftmals leichter gesagt als getan)

verzichte auf Zigaretten (sie schaden nicht nur die
und deinem Umfeld, sondern auch der Umwelt)

reduziere den Konsum von z.B. Kaffee, Alkohol und Zucker

Tipps & Tricks

für den Alltag

NACHHALTIGE MEDIZIN UND GESUNDHEITS- PRODUKTE

In der kalten und nassen Jahreszeit, in der man sich öfter erkältet und Schnupfen bekommt, versucht doch auf Stofftaschentücher anstatt Wegwerftaschentücher aus Papier zu wechseln. Achtet mal darauf, wie oft man den Verpackungsmüll von Taschentüchern in der Natur findet. Stofftaschentücher gibt es in verschiedenen Farben und Designs und sie lassen sich ganz leicht waschen. Testet es doch mal aus – ganz in dem Sinne: Weg mit Einweg!

Achte darauf abgelaufene Medikamente richtig auf dem Wertstoffhof oder direkt in der Apotheke zu entsorgen und dir möglichst nur so große Packungen vom Arzt verschreiben zu lassen oder zu kaufen, wie du auch für die Genesung  benötigst. Man braucht z.B. auch nicht vor jeder Reise eine ganz neue Reiseapotheke.

FIT halten im Home Office und Lockdown

Zusätzlich zum Sport und Bewegung in der Natur gibt es auch viele Möglichkeiten, zu Hause etwas für eure Gesundheit zu tun, was besonders wichtig ist in dieser Zeit, in der Sportvereine und Fitnesscenter geschlossen sind.

Die meisten Fitnesscenter und viele Sportvereine bieten nun ihre Kurse online an und viele verleihen auch kleinere Fitnessgeräte an ihre Mitglieder, so dass ihr euch die Geräte nicht kaufen müsst. Überdenke also auch an dieser Stelle deinen Konsum und verzichte auf unnötige Anschaffungen.

Wenn du kein Mitglied bist,  gibt es im Internet viele kostenlose Online-Sportvideos. Auch die Krankenkassen bieten oftmals kostenlose Apps und  online Gesundheitskurse an. Es gibt auch viele kostenpflichtige Kurse bei denen du digital mit Kursleitern zusammenkommst, die derzeit keine andere Möglichkeit haben als Trainer/in zu arbeiten und auf die Teilnahmegebühren angewiesen sind. Hier profitierst du vom aktiven Austausch und Coaching.

Achte bei der Auswahl der Kurse auch darauf, ab wann und wo sie möglicherweise wieder im Freien stattfinden können. Zudem haben sich in der Pandemie auch viele Gruppen zusammengefunden, die sich im lokalen Park oder Wald treffen und gemeinsam Sport machen. 

Einen Gymnastik/Pilates oder Yogakurs von zu Hause aus zu machen, hat natürlich auch Vorteile: Da die meisten dieser Kurse auch aufgezeichnet werden, kannst du dir die Zeit selbst einteilen. So oder so, sparst du die Anfahrt zur Sportstätte und damit CO2.

Wenn du im Homeoffice arbeitest, achte dort auf einen ergonomischen Arbeitsplatz, z.B. auf die richtige Platzierung deines Schreibtisches und Monitors und einen ergonomischen Schreib-tischstuhl.  Hier  findest du Tipps.

Bewege dich regelmäßig. Mache aktive Pausen auf dem Balkon oder im Garten. Ein kurzer Spaziergang in der Mittagspause kann auch sehr aktivierend sein.

Konkrete Ideen & Impulse zum
Thema Gesundheit:

  • Probier doch mal ohne Papiertaschentücher!

Baumwolltaschentücher sind im Gegensatz zum Papiertaschentuch wiederverwendbar, plastikfrei und reduzieren deinen Müllverbrauch erheblich. Während das Papiertaschentuch oft bereits nach einmaligen Nutzen weggeschmissen wird und somit eine enorme Ressourcenverschwendung darstellt, punkten Stofftaschentücher durch nachhaltige Langlebigkeit. Neben der Vermeidung enormer Mengen an Papiermüll sparst du langfristig sogar Geld. Denn ein Stofftaschentuch kann jährlich bis zu 2000 Papiertaschentücher ersetzen. Dies lohnt sich bereits ab einem Papiertaschentuchverbrauch pro Tag, sei es für die Nase, als Serviette oder um einen Fleck wegzuwischen.

Um Stofftaschentücher mehrfach zu verwenden und richtig zu reinigen befolge folgende einfache Tipps:

  • Wasche die Baumwolltaschentücher bei 60° C. Du kannst sie einfach deiner anderen Heißwäsche  wie z.B. Handtüchern hinzufügen.
  • Bügele die Baumwolltaschentücher nach dem Trocknen. Aufgrund der hohen Temperatur des Bügeleisens werden potentielle Bakterien getötet und die Tücher sterilisiert.
  • Nimm doch mal die Treppe statt den Aufzug!

Treppe statt Aufzug oder Rolltreppe ist immer eine gute Idee, denn selbst kleine Bewegungseinheiten im Alltag fördern unseren Fitnesslevel und helfen Fettmasse und LDL-Cholesterin zu senken, sowie das Wohlbefinden zu steigern.

Das Treppensteigen mit Einkaufstüten stärkt unsere Knochen und Muskeln nachweislich.

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  • PROBIER DOCH MAL DETOX AUS!

In unserem Magen- und Darmbereich sammeln sich im Laufe der Zeit einige  Abfall- und Giftstoffe an. Rein physiologisch ist unser Körper in der Lage, diese belastenden Stoffe auszuscheiden – Nieren und Leber arbeiten Tag und Nacht daran, unseren Körper von diesen Giftstoffen zu befreien. Jedoch kann es auf lange Sicht zu einer Überlastung kommen: Wir fühlen uns träge, müde und antriebslos.

Zudem können durch falsche Ernährung sowie Schadstoffe wie u.a. Stress, Abgase, Nikotin, UV-Strahlung, unsere Blutbahnen verstopfen und es kann zu Thrombose oder weiteren gesundheitlichen Einschränkungen kommen. Daher gilt eine gelegentliche Entgiftungskur „Detoxifikation“ des eigenen Körpers als gesund und nachhaltig.

Du fragst dich wie eine Detoxifikation in deinen Alltag integriert werden kann ?

Allgemein bezeichnet Detox den Verzicht auf ungesunde Lebensmittel wie z.B. Koffein, Alkohol, Zucker und tierische Lebensmittel für einen festgelegten Zeitraum. Dieser kann sich über einige Tage bishin zu mehreren Wochen erstrecken.

  • Rote Beete regeneriert z.B. die Leber und Fenchel stärkt die Nieren.
  • Grüne Tees und Smoothies helfen der Darmreinigung und versorgen dich mit wichtigen Nährstoffen sowie Energie.
  • Spezielle Atem- oder Yogaübungen, Saunagänge und lange Spaziergänge helfen dir Stress zu reduzieren und deinen Körper peu à peu zu entgiften.
  • Naturkräuter wie Löwenzahn, Brennessel und Mariendistel helfen ebenfalls der Blutreinigung und Entschlackung.
  • MACH DOCH MAL SPORT IN DER NATUR!

Sport in der Natur macht uns nicht nur fit, sondern auch glücklich. Die Natur ist für viele von uns in den letzten Monaten ein Ort gewesen, an dem wir neue Kraft tanken konnten und an dem wir uns sportlich betätigen konnten. 

So vielseitig wie die Natur, sind auch die Sportmöglichkeiten in der Natur.

Versucht dabei auf Sport mit Motor zu verzichten. Also lasst das Motorrad stehen und nutzt euer z.B. euer Fahrrad – oder auch euer eBike, wenn ihr es ohne nicht mehr schafft oder viele Höhenmeter zurücklegen wollt.

Ihr glaubt, das ist langweilig?  Da gibt es kaum Auswahl, und es macht keinen Spaß im Winter? Stimmt nicht.

Macht doch mal Yoga in der Natur. Fangt auf eurem Balkon oder im Garten an.

Geht doch mal wieder wandern oder macht eine schöne Radtour.

Anbei findet ihr viele Ideen, die ihr beliebig kombinieren könnt, damit es beim Sport in der Natur nicht langweilig wird.

Grundsätzlich stehen Sport und Nachhaltigkeit tatsächlich oft in Konflikt, da Sport in der Natur oftmals Landschaften beansprucht und viele Menschen unachtsam mit der Natur und z.B. ihrem Müll umgehen. Also achte dabei auf umweltfreundliches Verhalten, bleibe auf den gekennzeichneten Wegen, respektiere Natur und Tiere und lasse keinen Müll unachtsam liegen.

 

Impuls 1: Sportlich

Fürs Joggen, Fahrradfahren oder Walken könnt ihr digitale Helfer wie z.B. Fitnessapps oder Gesundheits-Tracker nutzen, die eure Schritte zählen und den Puls messen. Vergesst nicht euch am Anfang mit einigen Übungen aufzuwärmen und nach eurem Training zu stretchen. Je nach Interesse könnt ihr auch Kurzhanteln, ein Springseil oder Nordic Walking Stöcke mitnehmen. Nehmt euch dabei etwas Zeit und genießt die Ruhe in der Natur. Bleibt auf den gekennzeichneten Wegen und schaut euch auch mal um und lernt die deutsche Natur kennen. Vielleicht begegnet euch auf eurer Route ja das ein oder andere Tier.

Vergesst nicht euch eine Flasche Wasser mitzunehmen – am besten in einem Mehrweggefäß. Und lasst keinen Müll in der Natur zurück.

Setzt euch tägliche Ziele, indem ihr:

  • entweder jeden Tag in etwas weniger Zeit die gleiche Strecke schafft.
  • oder eine längere Strecke in der gleichen Zeit.

Impuls 2: Achtsam

Während eures Spaziergangs seid achtsam und aufmerksam.

  • Sammelt Verpackungen und anderen Abfall auf. Kombiniert euren Spaziergang also direkt mal mit einer kleinen Umwelt-Aktion.
  • Oder sammelt schöne Dinge wie Blätter, Blumen, Tannenzapfen, und fragt später Freunde oder Kinder, ob sie daraus schließen können, wo genau ihr spazieren gegangen seid. Sammelt aber nur die Dinge, die bereits auf dem Boden liegen. Mit Kindern lässt sich im Anschluss etwas Schönes basteln. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
  • Macht euch mit der deutschen Natur vertraut. Welche Bäume und Pflanzen seht ihr. Verbindet euch mit der Natur, berührt doch mal einen alten Baum. Vielleicht begegnet euch das ein oder andere Tier.

Impuls 3: Tierisch

Nehmt euch doch mal einen tierischen Begleiter mit.

Falls ihr selbst keinen Hund habt, fragt doch befreundete Hundebesitzer, ob ihr mal mit ihrem Hund Gassi gehen dürft, unterstützt Hundebesitzer/innen, die während der Pandemie nicht mit dem Hund rausgehen können (in den Städten gibt es viele soziale Programme, die Menschen der Risikogruppen unterstützen) oder unterstützt euer lokales Tierheim. Die Tierpfleger freuen sich, wenn sich Freiwillige aktiv um die Tiere kümmern. Aufgrund der Pandemie ist letzteres derzeit aber nur eingeschränkt möglich.

Impuls 4: Lustig

Wenn nicht allzu viele andere Leute unterwegs sind, probiert doch mal folgende „crazy ideas“ aus, auch wenn ihr nicht mit Kindern unterwegs seid:

  • Lauft doch mal rückwärts einen Teil des Weges.
  • Haltet mal an und probiert „Whirling“: Dreht euch um eure eigene Achse mit ausgebreiteten Armen (damit euch nicht schwindelig wird, am besten auf den Daumen der Hand schauen und danach kurz hinsetzen oder legen oder zumindest festhalten).
  • Lacht doch mal laut oder kichert leise, indem ihr an einen guten Witz oder etwas anders Lustiges denkt oder ruft einfach „Hi, Hi, Hi , Ha, Ha , Ha …“ und klatscht dazu in die Hände und das alles mehrfach wiederholen. Diese Technik macht gute Laune und kommt aus dem Lachyoga.

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